Lummen & TÖLPEL

 

Es wird langsam dunkel, die Vögel stecken ihre Schnäbel ins Gefieder. Einzelne Federn bewegen sich im Wind. So sitzen wir vor ihnen, nehmen die Kamera vom Auge. Eine Woche lang fotografieren wir diese besonderen Vögel, spüren den salzigen Wind auf den Lippen, gewöhnen uns an den Geruch von Vogelkot und vergessen die Zeit.

KREATIVE VOGELFOTOGRAFIE auf HELGOLAND

Du möchtest den Werkzeugkoffer der kreativen Naturfotografie am Vogelfelsen ausprobieren? Dieser Workshop bietet sowohl erfahrenen Fotograf:innen als auch Anfänger:innen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu erweitern und wirklich kreative Bilder zu machen.

Komm mit und besuche die Hochseeinsel Deutschlands mit Elisabeth Heimbach

27.06.2027 - 02.07.2027

1290€

 
 

Eine Reise zum Vogelfelsen

Von dokumentarischer Naturfotografie über intuitives Experimentieren bis zu kreativer Abstraktion ist alles dabei. Wir zeigen euch unseren fotografischen Werkzeugkoffer, probieren uns aus, schauen einander über die Schulter und lassen uns von Helgoland überraschen.

 

Atmosphäre

Hochseecharme in norddeutschland

  • Eldorado der Naturfotografie

  • Vogelfotografie aus nächster Nähe

  • der Ort in Mitteleuropa mit der größten Zahl nachgewiesener Vogelarten

  • Kegelrobben und Seehunde auf der Nachbardüne

  • die Hektik des Festlands zurück lassen

  • geselliges Zusammensein im Gemeinschaftsraum

  • lockere Atmosphäre in der Gruppe

Vision

Kreativer Input in der Gruppe

  • individuelle Förderung durch Elisabeth Heimbach, Fotografin, Vogelexpertin, Meeresbiologin und Wildnispädagogin

  • Eli geht auf euch zu, steht neben euch, stellt Fragen und hilft proaktiv bei euren Bildern

  • Förderung des individuellen Bildstils

  • abstrakte Bildsprache als Alternative zur Dokumentation

  • tägliche Bildbesprechungen und ausgiebiges Feedback in der Gruppe

 

Ablauf

Ein Überblick

 
 
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Anreise

Nach langer Anfahrt über die Nordsee kommen wir auf Helgoland an. Bunte Fischkutter liegen im Hafen, auf denen Fischer geschäftig ihrer Arbeit nachgehen. Sonnenstrahlen brechen vereinzelt durch die Wolkendecke und die Geräuschkulisse aus plätscherndem Wasser, wehenden Fahnen und dem Klang des Tauwerks, das gegen die Masten der Segelboote schlägt, ziehen uns in ihren Bann. Am frühen Abend lernen wir uns kennen und gehen anschließend direkt zu den Basstölpeln. Wo sonst sitzen Vögel nur eine Armlänge entfernt am Wegesrand, gehen ihrem Brutgeschäft nach nur wenige Meter neben uns? Wer beobachtet wen? Neugierig blicken uns einige kesse Individuen am Rande der Kolonie entgegen. Wir lernen den Vogelfelsen kennen und werden nach und nach heimisch. Eli erklärt, wie die Vögel untereinander kommunizieren, wir lernen Anzeichen, als nächstes abfliegt und woran man erkennt, dass sich einer gestört fühlt. Sie zeigt die besten Kameraeinstellungen und Perspektiven. Wie lässt sich das Licht des Leuchtturms in unsere Bilder einbauen?


Der rote Fels klebt unter unseren Schuhen und trägt Krümel des Vogelfelsens über die Insel. Morgens laufen wir im gleißenden Licht der Morgensonne den Rundweg Richtung „Lange Anna“ um zu der Basstölpel-Kolonie zu gelangen. Im Kopf wandeln sich harte Konturen in weiche Übergänge. Türkisblaue Augenlider werden abstrakte Strukturen, dunkelblaues Wasser wird homogener Hintergrund. Vor Ort krähen sich die weiße Gestalten an. Wie Dolche wirken die langen Schnäbel im gelben Gewand. Zur Mittagszeit blenden harte Konturen der Wellen unserer Augen. Monoton gleiten sie Richtung Felswatt und bilden Leinwand für die Kreise der Basstölpel. Stunde um Stunde warten wir auf den einen Vogel, der sich im Lichtkegel der Sonne gegen den Wind dreht. Doch auch Basstölpel haben ihre Mittagspause und so tun wir es ihnen gleich und genieße den warmen Juniwind.

Nach einem leckeren Mittagsnack besprechen wir die Bilder des Vortages. Wer hat was gesehen und wie fotografiert? Wir fachsimpeln in der Gruppe über den richtigen Bildausschnitt, Schärfe, Bearbeitung und die emotionale Wirkung. Konstruktive Kritik und wertvolle Tipps werden ausgetauscht. Ein Highlight des Kurses! Danach geht es mit neuen Ideen und frischen Gedanken wieder raus zu den Seevögeln.

Basstölpel


Kegelrobben

Wolken ziehen auf, lassen sich auf der Insel nieder, fallen in Schluchten der roten Kanten und verschlingen die weißen Schwingen. Vollkommen entspannt und ausgeruht gehen wir immer wieder Richtung Vogelkolonie. Die Möglichkeit der Wiederholung lassen uns kreativ werden.

Von Mitziehern über Mehrfachbelichtungen, Über- und Unterbelichtung bis hin zu zufälligen Bildern: wir erkunden neue Perspektiven, schaffen abstrakte Variationen der Basstölpel und verfremden das dokumentarische Foto. Mit langen Verschlusszeiten und dem absichtlichen Bewegen unserer Kameras während der Belichtung überlagern sich die Konturen. Mit Effektfotografie wagen wir uns ins Experiment. Wir kommen in den Flow und vergessen die Zeit.

Als willkommene Abwechslung sollen auch die Kegelrobben und Seehunde auf der Düne nicht zu kurz kommen. Die größten Raubtiere der Nordsee liegen gemütlich am Strand, lassen sich nicht stören und posieren vor der Kamera. Am Wasser warten Makroalgen in satten Farben und abstrakte Strukturen im nassen Sand. Andere Formen und andere Distanzen: eine gute Gelegenheit, alles bisher Gelernte in Beziehung zum Lebensraum Meer zu setzen. Helgoland ist ein Paradies der Naturfotografie!

 

Leistungen

Helgoland

27.06.2027 - 02.07.2027

1290€/Person

Start: 17:00 Uhr
Ende: 12 Uhr
  • Teilnahme an allen Workshopaktivitäten

  • Führung an die besten Stellen für Natur- und Tierfotos

  • Förderung des individuellen Bildstils durch den Workshopleiterin Elisabeth Heimbach

  • Nutzung des Seminarraums mit täglich ausgiebigen Bildbesprechungen

  • Günstiges Leihequipment! Bei jedem gebuchten Workshop bekommst du 50% Rabatt im AC Foto RENT - Service.

  • Kosten für die Anreise, Verpflegung und Unterbringung sind exklusive

    Bitte kümmere dich zeitnah um eine Unterkunft. Ein kleines Hotelzimmer mit Meerblick oder die Ferienwohnung direkt am Wasser? Helgoland ist für alle Wünsche bestens gerüstet!

 
 
 

Werte und Miteinander

Mit der Anmeldung bestätige ich, dass ich die Werte von zeitweise teile. Rassismus, Sexismus und jede Form von Diskriminierung haben bei uns keinen Platz, auch nicht als „Witz" oder als „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen". Wer das nicht uneingeschränkt mitträgt, soll sich gar nicht erst anmelden. Wer sich unwohl fühlt oder etwas beobachtet, wendet sich jederzeit an die Kursleitung, genau dafür sind wir da. Sexistische Kommentare, abwertende Bemerkungen über Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Religion führen zum Kursausschluss.

Allgemeine Geschäftsbedingungen
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Datenschutz
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